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Panamera on Panamericana

La Carrera

Mit dem Porsche Panamera auf der Spur seiner Namensherkunft: Mexico`s La Carrera Panamericana. Dieter Losskarn befuhr ein kleines Stück der Strecke, die als mörderischtes Straßenrennen der Welt bekannt ist. Gibt es einen besseren Weg zur Eröffnung einer neuen Straße als mit einem Straßenrennen?

Gerade wenn es sich bei dem Stück Asphalt um den ikonischen Panamerica Highway handelt? Im Mai 1950 entschied sich die mexikanische Regierung für eines der bekanntesten und gefährlichsten Autorennen der Welt: La Carrera Mexicana. Innerhalb der ersten 5 Jahre, zwischen 1950 und 1955 starben 27 Menschen. Nur ein Drittel aller Teilnehmer sahen je das Ziel! Zu dieser Zeit kam das Rennen gleich nach den großen Klassikern wie Mille Migla, Targa Florio und Le Mans.

3114km mexikanische Highways, von Tuxtla bis Juarez. Mit extremen klimatischen Bedingungen. Mit heißen, schwülen Temperaturen auf dem Seeniveau hinauf auf die kühlen Berge auf 3000 Meter. Von 34 Grad auf Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Alles innerhalb  72 Stunden.

Der Amerikaner Hershel McGriff gewann die erste Panamericana 1950 in seinem Oldsmobil 88.  Durchschnittsgeschwindigkeit 125 km/h. Im nächsten Jahr gewannen Pierro Taruffi und Alberto Ascari mit einem Ferrari 212S.

1952 wurde das Rennen in den internationalen Rennkalender aufgenommen und fand dadurch noch mehr Aufmerksamkeit großer Autohersteller, wie z.B. Mercedes Benz. Die Schwaben entsandten Ihren neuen erfolgreichen 300SL nach Mexiko. Und in 1952 hatte auch Porsche seinen ersten Auftritt in Südamerika, mit zwei Rennversionen des Modells 356.

Das eine war ein Coupè, das Andere eine besonders limitierte Produktion eines 356 America Cabriolets mit Aluminium Chassis. Ein erster Fingerzeig, dass der Speedster schon bald bei der Musik sein würde. Es war auch der erste Porsche  mit einem synchronisierten Getriebe. Aber leider dominierte der Mercedes 300SL das Rennen noch. Die grundsätzliche Klassen- und Regeländerung im darauffolgenden Jahr halfen Porsche bei Ihren Anstrengungen.

Es gab zwei Klassen für Straßen- und Rennautos. Das garantierte mehr Chancengleichheit im Feld. Porsche war zu dem Zeitpunkt gerade mal 5 Jahre alt und sehr damit beschäftigt, sich einen Namen unter den etablierten Sportwagenmarken zu  schaffen.

Ein Jahr zuvor gab es schon erste Klassensiege in Le Mans und bei der Mille Miglia. Nun waren 10 Porsche bereit, die Carrera Panamericana zu gewinnen. Pilotiert wurden die leichten Rennwagen von den bekanntesten Rennfahrern seiner Zeit.

Gegen Ende des Rennens fuhren nur noch 7 Autos in der Straßenautoklasse. 6 davon waren Porsches. Der einzige NICHT Porsche war ein anderes deutsches Auto aus der Wirtschaftswunderzeit: ein Borgward.  Der Borgward  war weit voraus in Führung, als sein  Motor mit Fehlzündungen stotterte. Der Borgward hielt am Straßenrand und wechselte gemütlich die Zündkerzen, denn er hatte ja Vorsprung ohne Ende. Aber die Fehlzündungen bestanden auch nach dem Kerzenwechsel. Jetzt wurde es eng! Auf 3 Zylinder und mit mäßigem Speed erreichte er  am Ende doch noch die Ziellinie in Juarez vor der Meute an Porsche. Da es aber eine Maximalzeit per Sonderprüfung im Regelwerk gab, die besagte dass für den Teilabschnitt von 222 Meilen nicht mehr als 3 Stunden gefahren werden dürfen, kam es plötzlich ganz anders. Die Borgward Crew benötige genau 3 Stunden und 7 Sekunden  - und war somit disqualifiziert. Dadurch kam es zu einem der größten  Siege in Porsches nicht armer Rennhistorie. Wenn der Fahrer die Zündkerzen sieben Sekunden schneller gewechselt hätte, wäre Borgward vielleicht noch im Business heute – mit einem sportlichen Borgward Carrera. Mit dem neuerlichen Sieg 1954 wusste Porsche,  das sie jetzt voll anerkannt waren in diesem Segment. Ein Jahr später kam dann das Modell 356A auf die Straße –  der erster Carrera.

Das Rennen selbst wurde 1988 und 34 Jahre später wieder aufgenommen. Immer im Oktober. Die selben verrückten Strecken wie damals.  Und zugelassen nur für Autotypen,  die schon  beim Original zwischen 1950 und 1955 dabei waren. 18 der 71 Fahrzeuge,  die 2016 teil nahmen,  waren Porsche.

Porsche Panamera 4s/Turbo

Engine 3.0-l./4.0-l. V6/V8 bi-turbo, paired with the 8-speed auto PDK (Porsche dual-clutch transmission)
Power 324/404kW and 550/770Nm
Top Speed 289/306 km/h 0-100km/h 4.2/3.6 seconds
Price R1 614 000/R2.491 000.
porsche.co.za

More about the race: www.panamrace.com
Watch it on Youtube under: La Panamericana Stories
More about the Panamera: www.porsche.com
Get the authentic look: www.grandprix-originals.com

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