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GULF Renn-Geschichte

Die Geschichte von Gulf im Rennsport ist einzigartig und geht zurück bis in die 30iger Jahre. Aber es waren unverkennbar die 60iger Jahre, in denen die Marke mit den blauen und orangen Farben prominent wurde und den heutigen Kultstatus erreichte.

1966 kaufte Grady Davis, Vizepräsident von Gulf Oil, persönlich einen Ford GT40 und baute dadurch eine dauerhafte Freundschaft mit John Wyer, einem britischen Motorsportingenieur und Besitzer des John Wyer Rennteams auf. Es folgten neun ereignisreiche Jahre in der goldenen Zeit des Motorsports. Mit dem Ford GT40 und dem Porsche 917 wurden 3 Weltmeisterschaften und 3 Siege in Le Mans erreicht, und dadurch auch eine Verbindung mit den größten Fahrern der damaligen Zeit wie Jacky Ickx, Derek Bell und Jo Siffert geschaffen.

Überall wo Pedro Rodriguez und Jo Siffert Rennen fuhren, erzielten Sie mit dem Gulf Porsche 917 neue Rekorde. Strecken wie Brands Hatch, Le Mans, Spa Francorchamps, der Nürburgring und Daytona wurden auch dadurch legendär.

Der Film „Le Mans“ von und mit  Steve McQueen gab dem Gulf Porsche 917 final den Kultstatus.

Gulf kam 1975 als Sponsor des von John Wyer entwickelten Ford Mirage zurück, um auf Anhieb das 24 Stunden Rennen in Le Mans zu gewinnen. Als Fahrer wurden damals  Jacky Ickx und Derek Bell eingesetzt.

In den frühen 70iger Jahren hatte Gulf einen enormen Erfolg mit der Partnerschaft mit dem Bruce McLaren Racing – Team, primär im Umfeld von Can-Am, Indy Cars und der Formel 1. Diese Verbindung erzielte unzählige Erfolge und Weltmeisterschaften und wurde 1995 wieder zum Leben erweckt als Gulf Oil  mit der Partnerschaft mit McLaren und dem privaten Rennteam von Ray Bellm auf die große Bühne des Motorsports zurück kehrte. Drei Jahre dominierte der Gulf McLaren F1 GTR und gewann 1996 die BPR Global Langstrecken Serie und die GT Klasse in Le Mans 1997.

Im Jahr des 100-jährigen Bestehens von Gulf Oil sponsorte Gulf einen Audi R8 mit dem Fahrer Stefan Johansson, der im selben Jahr die europäische Le Mans Serie gewann.

2007 gewann Aston Martin Racing die GT1 Klasse in Le Mans mit einem DBR9, natürlich in den Kultfarben blue & orange von Gulf Oil.

Im Jahr 2008 gewann das Gulf Aston Martin Team erneut die GT1 Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans! Gulf feierte damit das 40. Jubiläum des ersten Sieges in Le Mans ( 1968 ) in grandioser Weise. In einer unglaublichen Art und Weise wiederholte das Team in einem Aston Martin DBR 9 den Erfolg in der GT1 Klasse mit den Fahrern David Brabham, Darren Turner und Antonio Garcia. Mit diesem Sieg wurde ein weiterer denkwürdiger Abschnitt in der langen und glorreichen Motorsport-Geschichte von Gulf gefeiert.

Die „Gentlemen Driver“ Mike Wainwright und Roald Goethe, die beide eine große Leidenschaft für den Motorsport besitzen, traten nun das Erbe an,  das Team zu repräsentieren. Sie gründeten ein Team unter dem Namen Gulf Racing und starteten im internationalen Le Mans Cup, dem Vorgänger der Langstrecken Weltmeisterschaft. Sie bringen zusammen mit der Unterstützung von Gulf Oil International die unverkennbaren blau-orangenen Farben zurück nach Le Mans und bestreiten in einem Aston Martin Vantage GT2 die Endurance GT Meisterschaft.

Ab diesem Zeitpunkt arbeitet das Team in der Entwicklung mit McLaren, Lamborghini und Aston Martin zusammen und operiert unter dem Namen Gulf Racing. Das Team bestreitet alle wichtigen europäischen und internationalen Langstreckenrennen und Meisterschaften der Gegenwart.

Seit 2016 wird die Geschichte weiter geschrieben, denn Gulf Racing startet zusammen mit Ihrem Partner Porsche bei den Langstreckenweltmeisterschaften (WEC) und natürlich auch in  Le Mans, dem Mekka des Motorsports.

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